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Liebe Leut‘,

 

ein breit aufgestelltes Team jeden Samstag. Insgesamt sind es 16 unterschiedlichste Menschen, die Euch durch das breite Sortiment lotsen. Durch viele andere Verpflichtungen können einige nicht öfters als einmal im Monat kommen. Neben Franz und Swantje – beides studierte Landwirte, oder eher Agrarwissenschaftler, die sonst im theoretischen Bereichen arbeiten, kommt auch Nico diese Woche wieder mit zum Markt. Seine Eltern waren beide in einem großen Milchviehbetrieb tätig, ihn selber hat es aber zunächst in die Hotellerie in die große Stadt verschlagen.

Seit einigen Jahren nun engagiert er sich total euphorisiert für den Gartenbau und studiert alles drüber und probiert sich aus in Permakultur, Mulchgarten und vielerlei Möglichkeiten zur Belebung des Bodens. Er möchte selber einen eigenen Gartenbau-Betrieb aufbauen und ich bat ihn davon zu berichten. Allerdings hat er gemeint, dafür sei es noch zu früh und schrieb folgenden Text:

Hallo liebe Leute,

 

der erste Frost hat uns gestreift.

Wie schön es ist, morgens rauszugehen, kalte eisige Luft zu atmen,
das Weiß auf den Pflanzen zu sehen und darin die Spuren der umherstreifenden Rehe zu entdecken.

Die Tage werden immer kürzer und die Nächte länger und kälter, die Dunkelheit nimmt immer mehr Raum ein. Mystisch erscheinen die Nebelschwaden, die durch das Land streifen und die beiden Weltenebenen verschmelzen lassen.

So ist es auch jetzt die Zeit, um sich zurückzuziehen und langsam anzufangen in sich einzukehren, in den eigenen inneren Raum. Die eigenen Schattenthemen zu beleuchten, sich neu auszurichten und sich frei zu machen, um neues im Leben erfahren zu können. 

 

Denn so wachsen wir, gelangen an innerer Stärke und können dann mit neuer Energie in den Frühling starten.

 

Eine sehr tolle Jahreszeit, die auch kulinarisch viel zu bieten hat, vitaminreich, frisch und knackig und vor allem noch überwiegend regional.

  Bilder aus dem Sommer beim Pflanzen

 

Suse übernimm bitte den Gemüseteil

 

Gerne doch:

Nun wird es mit jeder Woche offensichtlicher: Unsere Ambivalenz doch gerne regional und saisonal einzukaufen und zu kochen, aber die Frage zu haben: kann es nicht das ganze Jahr Paprika und Zucchini und Tomaten von hier geben? Pastinaken und Weißkohl erschöpft sich einfach schneller in Appetit und Lust drauf.

Das muss nicht sein.

  

Michael hat mich wieder inspiriert mit einem Rezept: Schwarzkohl-Eintopf. Er selber hat es mit unserem Roten Federkohl zubereitet und ist schwer begeistert. Gerade wenn es so kalt ist, ist so ein Eintopf ja Balsam für die Seele.

Probiert Euch aus.

Ganz liebe Grüße von Suse,

die sich freut auf:

 Antje, Christoph, Deborah, Franz, Linus, Nico und Swantje freut, die mit drei Lagen Unterwäsche, dicken Socken in Bergstiefeln, Nierenwärmern, Schals, Handschuhen und Mützen mit Ohrenschützern am Start sein werden.