Zurück zur Übersicht

Liebe Leut‘,

am Samstag werden wir wohl das gleiche Szenario wie letzte Woche haben: starker Wind und eventuell Regenschauer. Also die Frage: bauen wir unsere großen Marktschirme auf an unserer zugigen Ecke? Sowohl die Zwiebeln, als auch die Pilze und natürlich unsere Waagen können gar kein Nass von Oben ab. Aber immer wieder um die Sicherheit unseres Standes bangen bei jeder Windböe?!?

Letzte Woche waren unsere Kunden sehr irritiert, dass wir so „Oben ohne“ da waren und sie dachten, wir wären gar nicht da, weil das Bild unseres Standes ein so anderes war.

Doch aller Unwetter- oder Gewitterwarnungen zum Trotz, bleibt es hier in Ostbrandenburg trocken. Mal drei Tropfen hier oder vier Tropfen da, aber der Wind pustet diese sofort wieder weg. Während bei Nässe (wir erinnern uns kaum noch an nasse Jahre, aber vor 5 Jahren gab es mal Regen. 2017.) Pilzinfektionen und Schneckenfraß uns als Widersacherkräfte  unserem Gemüsebau entgegenstehen, lieben die Läuse die trockenen Jahre. Immer ist halt irgendwas, was unseren Plan vom schönen Gemüse entgegenwirkt. Wie im echten Leben.

In den Gärtnereien ist die Hauptarbeit gerade das Pflegen der Kulturen: hacken und jäten.

Alle arbeiten auch mit Pferden. Es ist bodenschonend. Sie können ihr Futter selber anbauen. Keine Abgase über dem Acker, sondern Pferdeäpfel auf ihm. Und von dem ganzen Energieaufwand, den es braucht, einen Trekker zu bauen und auch das Erdöl dafür zu regenerieren und herzutransportieren, wollen wir erst gar nicht reden. Was noch vor Jahren immer wieder von vielen als Nostalgie belächelt wurde, bekommt jetzt auch in der Mitte der Gesellschaft an als zukunftsweisend.

Bei Kraut und Krume wird diese Woche der erste Kohlrabi geerntet. Der blaue – die samenfeste Sorte heißt AZUR STAR.

Vom Waldpferdehof bekommen wir wieder den wunderschönen (auch innen leicht rötlichen) Himbeerrhabarber. Er heißt so wegen der roten Färbung und er ist auch etwas weniger sauer.

Unsere Salat und Kräutervielfalt wird sehr beachtlich sein, Ende Mai stehen viele Kräuter vor der Blüte und dann ist ihr Gehalt an ätherischen Ölen am Intensivsten.

Unser Marktteam am Samstag nach Christi Himmelfahrt:

Leni übernimmt die Aufgabe mehr und mehr Obst auf ihren kleinen Tisch stapeln zu dürfen: Erdbeeren und Himbeeren und Rhabarber sind schon regional – Aprikosen und Pfirsiche und Nektarinen kommen wie immer aus dem südlichen Europa.

Magdalena kann die Salat- und Kräuterauswahl zur Geltung bringen und windgeschützt sichern

Rhea baut Kartoffeln, Zwiebeln, Zitronen und Co am linken Ende des Standes auf

Dan kümmert sich um Waagen und Technik.

Flemming und ich sind für den Gemüsetisch verantwortlich

Alles Liebe wünscht Suse